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Deutsches Sielhafenmuseum an den Karnevalstagen geöffnet
Das Deutsche Sielhafenmuseum in Carolinensiel ist von Samstag, 18. bis einschließlich Dienstag, 21. Febr. täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Damit unterbricht das Museum seine Winterpause und bietet nicht nur „Karnevalsflüchtlingen“ die Gelegenheit, das Museum zu besuchen.
Alle drei Häuser um den Museumshafen werden geöffnet sein. Im Groot Hus, das sich den Themenbereichen zwischen Land und See widmet, erwarten den Besucher interessante Themen wie z.B. die historische Küstenentwicklung und die Entstehung der Sielhäfen. Das „Klabautermanns Zuhause“ ist eine attraktive Spielebene für Kinder und Junggebliebene - liebevoll wie ein Schiffsrumpf gestaltet. Mithilfe von Hörtampen kann man dem Märchen vom Fischer und seiner Frau auf hochdeutsch und auch plattdeutsch lauschen. In der Navigationsstation erklärt am Dienstag nachmittag der fachkundige Kapitän Klaus Meller das richtige Navigieren
Auch das historische Kapitänshaus mit seinen Rauminszenierungen zum „Leben an Land“ und die Alte Pastorei mit der modernen Dauerausstellung „Maritimes Handwerk“ laden zu Entdeckungen ein. Ferner sind in der Alten Pastorei noch die Sonderausstellungen: „Ich geh mal segeln“ - Seegeschichten und Cartoons von Peter Turz und Werke des Malers Kurt Claußen-Finks zu sehen.
Gruppenführungen oder Trauungen im Marie-Ulfers-Zimmer des Kapitänshauses finden auch außerhalb der Saison nach vorheriger Terminabsprache statt.
Der Kalender zum Buch:
„Das Rätsel der Sandbank“
Er enthält zwölf ausgewählte, farbige Aquarelle.
Das 14. Blatt gibt Informationen zum Autor des gleichnamigen Buches Erskine Childers
sowie zum Grafiker und Maler Peter Turz.
Der Kalender mißt 30 x 42 cm und ist mit einer Metallspirale zur Aufhängung versehen.
Das Kalendarium, bzw. der Wandschmuck ist jahrgangslos.
Der Kalender ist im Deutschen Sielhafenmuseum in Carolinensiel (Ostfriesland) für 15 € + Verp. & Porto erhältlich.
Sein Verkauf unterstützt den Förderkreis bei seiner Arbeit für das Museum.
Hier gehts zum Museumsladen: Museumsladen
Informationen zum Künstler finden Sie hier:
Peter Turz
Wo sich Mensch und Meer vertragen lernten
Einen wirklich ausgefallenen Museumsführer stellte die Stiftung Deutsches Sielhafenmuseum gestern im Kapitänshaus des Carolinensieler Museums vor. Der Vorstand der Stiftung hatte den Journalisten Hans-Peter Heikens für dieses Projekt gewonnen. Heikens entwickelte rund um die vielfältigen Themen des Museum eine Familiengeschichte, die mit der Umsiedlung des Geestbauern Johann Geerdes Janssen in den neu gegründeten Sielort Carolinensiel seinen Anfang nimmt. Im Laufe der Geschichte werden die verschiedenen Museumsthemen wie Küstenschutz und Deichbau, Schifffahrt, Fischerei, bis hin zum Tourismus eingebettet und so auch ihre Zusammenhänge dargestellt. Stiftungsvorsitzender Arian H. Willms hob u.a. die reiche Illustration und die hohe Druckqualität hervor, „damit hat das Museum einen guten Werbeträger und dem Gast wird ein tolles Souvenir angeboten“. Auch die anwesenden Mitglieder des Stiftungsrates, Johann Hillerns und Henry Aden von der Küstenräucherei Albrecht, sowie die stellvertretenden Vorstände Robert Allmers und Ortsvorsteher Siebo Lübben gefiel die Broschüre ausgesprochen gut und sie waren einhellig der Meinung: „Solch eine Darstellung der Lebenszusammenhänge an unserer Küste hat bisher gefehlt.“
Die Stiftung Deutsches Sielhafenmuseum wurde im Jahre 2005 gegründet und hat das Ziel „das Deutsche Sielhafenmuseum in allen Belangen zu fördern“. Sie hat auch dieses Projekt aus den Zinserträgen des bisher eingeworbenen Kapitals finanziert, der Kapitalstock darf bei einer Stiftung nicht angegriffen werden.
Museumsleiter Manfred Sell dankte im Namen des Museums für das Engagement der Stiftung: „Ihr habt uns ein tolles Geschenk gemacht.“
Mitglieder der Stiftungsgremien präsentieren das neue Projekt für das Museum, von links: Robert Allmers, Henry Aden, Arian H. Willms, Siebo Lübben und Museumsleiter Manfred Sell
Neue Attraktion am Museumshafen
Keiner, der seit Montag die neue Skulptur am Museumshafen in Carolinensiel sieht, kann sich ein Schmunzeln verkneifen, der „gemeine Badegast“ zeigt Wirkung. Auf Initiative von Christoph Essing, Eigner eines der traditionellen Segelschiffe im Museumshafen, beschäftigte sich der gelernte Zimmermann und Künstler Wolfgang Wefer aus Hude mit dem Stück eines alten Dalbens, der ursprünglich im Hafen von Spiekeroog stand. Ziel war es eine originelle Skulptur mit Bezug zum Museumshafen zu schaffen. Es wurde die freundliche Karikatur eines „gemeinen Badegastes“, der es seinen real lebenden Vorbilder nachmacht, er fotografiert den Museumshafen.
In früheren Zeiten wurden die Touristen überall an der Küste als Badegast bezeichnet. Aber auch bei der Marine wurde der Begriff über Jahrzehnte für die nicht seemännisch tätigen Besatzungsmitglieder, wie z.B. Arzt o.ä. benutzt, “die sind an Bord ja fast wie im Urlaub“.
Die Skulptur wurde dem Deutschen Sielhafenmuseum zum Dank für die vielen Initiativen zur Bewahrung der traditionellen Schifffahrt übergeben. Der Künstler Wolfgang Wefer wird während der WattenSail am kommenden Wochenende vor Ort sein und an einer weiteren Skulptur arbeiten.

Nach getaner Arbeit, v L: Initiator Christoph Essing, Badegast, Herbert Marx und der Künstler Wolfgang Wefer.
Stiftung Deutsches Sielhafenmuseum
Unsere Stiftung wurde vor 5 Jahren gegründet und hat schon erste Projekte gefördert. Einen Bericht über die Sitzung der Stiftungsgremien sowie über die Aufgaben und Ziele der Stiftung finden Sie hier: Stiftung Deutsches Sielhafenmuseum. Sie können auch über den Button auf der linken Seite unseres Menues gehen.
Museumskutter GEBRÜDER AZ:5. auf Tour
Die Fahrt mit dem Traditionsschiff GEBRÜDER AZ:5. ist jedesmal ein ganz besonderes Erlebnis. Nirgendwo sonst an der gesamten ostfriesischen Küste gibt es die Möglichkeit mit einem historischen Segelkutter (GEBRÜDER wurde 1929 gebaut!) das Weltnaturerbe Wattenmeer zu erleben. Entweder die ca. 4 stündigen Programme "Leinen los!" oder das "Wangerooge für Abenteurer". Während des ganz besonderen, ca. 9-stündigen Törns erleben die Gäste das einmalige Naturparadies auf eine ganz besondere Art und Weise. Die große Besonderheit: bei ablaufenden Wasser gehen die Gäste in Begleitung einer erfahrenen Wattführerin auf halben Wege nach Wangerooge von Bord. Dann gehts zu Fuß zur Insel. Gegen Abend holt GEBRÜDER die Gäste dann wieder in Wangerooge ab. Ein ganz besonderes Erlebnis! Fahrkarten und weitere Informationen im Nationalpark Haus Carolinensiel (Tel.: 04464-8403)
Den aktuellen Jahresfahrplan finden Sie hier!
Stiftung übergibt Exponate
Museumsleiter Manfred Sell war sichtlich erfreut, als er eine ganze Reihe Exponate für das Deutsche Sielhafenmuseum entgegen nehmen konnte. Erworben wurden sie von der Stiftung Deutsches Sielhafenmuseum, die die Arbeit des Museums seit 2005 begleitet. Robert Allmers (im Bild links) und Klaas Wachtendorf (Bild Mitte) als Vertreter des Stiftungsvorstandes übergaben die Exponate aus einer ehemaligen Privatsammlung. Die wertvollen Stücke, u.a. eine Seekiste mit Signalflaggen aus der Zeit um 1900, sowie diverser Navigationsgeräte und nautischer Ausrüstungsgegenstände füllen Lücken in der Sammlung des Carolinensieler Museums. Die Exponate werden z. Zt. inventarisiert und für eine Kabinettausstellung vorbereitet.
Vorstandsvorsitzender Klaas Wachtendorf kündigte für die nächsten Wochen eine weitere Spende der Stiftung an, man werde einen ganz besonderen Museumsführer vorstellen können.
Weitere Informationen zur Stiftung Deutsches Sielhafenmuseum finden Sie hier.

Die neue Flagge unseres Museumshafen in den Maßen 40 * 60 cm ist zum Preis von 15 € ab sofort über unseren Museumsladen, bzw. die Museumsverwaltung zu bestellen. Eine Zierde für jedes Schiff und Garten!
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